Blogparade

4
102
Blogparade

Blogparade #drankLEBENbleiben (#sticktoit)

Heute widme ich mich der Blogparade von Jan(habitgym.de) und Yasmin(lebensdurstig.de) mit dem Thema „dranklebenbleiben“. Damit ist gemeint, wie man an einer Sache dran bleibt.Unter dieser Überschrift möchte ich behandeln, warum wir uns schnell für etwas begeistern lassen und es ausprobieren, es aber fast genauso schnell wieder aufgeben, wenn es nicht funktioniert. Dieser Artikel soll dir dabei helfen, dass du nicht vor dem Erreichen deines Zieles aufgibst.

Das Problem mit dem dran bleiben

Hast du das schon mal erlebt, dass du euphorisch an eine Sache ran gegangen bist? Nach einiger Zeit hast du gemerkt, dass das doch nicht so klappt, wie du dir das vorgestellt hast und hast frustriert aufgegeben. Die Erwartungen an uns und unsere Unternehmung, der wir uns verschrieben haben, sind meist die Falschen. Warum ist das so? Bei anderen Menschen sieht es oft so leicht aus, wie sie z.B. ihr Studium durch zu ziehen oder besonders gut im Sport zu sein. Jedenfalls hat es nach außen hin den Anschein. Der springende Punkt ist folgender: Wir bekommen den Weg den andere auf ihrem Weg zum Erfolg gehen nicht mit. Wir sehen nur ihren Erfolg und nicht ihre Misserfolge auf dem Weg dorthin. Deswegen denken wir, dass wir auch mühelos etwas erreichen können. Auch in Dialogen mit Freunden oder Bekannten sagt selten jemand: „Seht her, ich will ein neues, bahnbrechendes Produkt entwickeln, aber manchmal habe ich Selbstzweifel. Noch dazu habe ich nicht mehr genug Geld auf der Bank und ich habe Angst davor zu scheitern.“ Nein, was man am Ende sieht, ist nur der Erfolg aber nicht die Schwierigkeiten die sie hatten. Denk z.B. an Eddison, der die Glühbirne erfunden hat. Niemand interessieren seine 1000 oder 10000 Misserfolge. Jeder sieht nur seinen Erfolg. Jemand der 1000-mal gescheitert ist, ist natürlich besser als jemand, der es ein-, zweimal probiert hat. Der Erstere hat viel mehr Übung und das ist der Grund, weswegen es bei ihm so einfach aussieht. Die Routine und die Fehler die er am Anfang gemacht hat, helfen ihm dabei. Denk z.B. an Jongleure. Sie lassen es so einfach aussehen, wie sie mit 4 oder mehr Bällen jonglieren. Es sieht aus, als ob sie das schon immer gekonnt haben. Nein, sie haben die Bälle nur oft genug fallen gelassen.

Blogparade bleibdran

Ändere deine Erwartungen

Das heißt, wenn du etwas Neues probierst, senk deine Erwartungen an dich. Erwarte von dir, dass du dein Bestes gibst aber erwarte nicht, dass dein Ergebnis das Beste sein muss. Besonders in der Anfangsphase ist das wichtig. Wenn du dich lang genug mit etwas beschäftigst, werden die Ergebnisse automatisch besser. Im Buch „The Talent Code“ schreibt Daniel Coyle, dass es 10.000 Stunden Übung braucht, bevor jemand ein Experte in etwas ist und 99% der anderen Menschen mit dieser Fähigkeit übertrifft. Kurz gesagt es dauert lange. Das Gute ist, man muss nicht 10.000 Stunden mit etwas verbringen, bevor man Erfolg hat. Man muss es nur regelmäßig tun.

Die Painperiod

Wenn man ein bestimmtes Ziel verfolgen will, muss einem klar sein, dass es Zeiten geben wird, in denen man auf der Stelle tritt oder auch mal einen Rückschritt macht. Das ist die sogenannte Painperiod. Sie hält einen gewissen Zeitraum an, geht aber wieder vorbei. Man muss dran bleiben. Da sind wir wieder beim dran bleiben.

Nutze die Leidenschaft

Jemand, der etwas leidenschaftlich macht, steckt viel mehr Energie, Freude und Herz in etwas rein, als jemand der nicht leidenschaftlich bei der Sache ist. Meistens hat man nicht von Anfang an eine Leidenschaft für etwas. Sie muss sich erst entwickeln. Sobald man eine Leidenschaft für etwas entwickelt hat, fällt es einem viel leichter dran zu bleiben und die Ergebnisse werden dadurch ungleich besser. Leider kann man nicht alles zu seiner Leidenschaft machen. Doch wenn du dich entschließt etwas zu machen, sollte dir bewusst sein, dass du Widerstand und Schwierigkeiten haben wirst. Gib nicht auf. Siehe den Aufwand, den du in etwas rein steckst wie ein Investment mit Zinsen. Wenn du nur kurz etwas machst, ist dein Ergebnis auch nichts Besonderes. Wenn du dagegen durch diese Schmerzperiode gehst, wirst du mit einem viel besseren Ergebnis belohnt werden.

4 Tipps um dranzubleiben

Für all diejenigen, die nicht so viel lesen wollen und die, die gerade in der Painperiod stecken habe ich folgenden Ratschlag, der mir immer hilft.

  1. Frage dich, warum du dich damit beschäftigst
  2. Was bringt es dir, wenn du das geschafft hast
  3. Wenn du das Gefühl hast, dass du nicht vorwärts kommst, vergleiche deine Fähigkeiten bzw. das, was du geleistet hast mit gestern. Warst du besser als gestern? Es reicht wenn du ein Prozent besser warst als gestern. Wenn nicht hänge dich etwas mehr rein. Jeder kann ein Prozent mehr geben.
  4. Denke immer daran, wie sich dein Erfolg anfühlen wird

Ich wünsche dir einen guten Start in das neue Jahr.

Ich würde mich über Kommentare, und wenn du den Artikel teilst, freuen.

Liebe Grüße
Dario

4 KOMMENTARE

  1. Hallo Dario,

    Schön, dass du auch einen Artikel für die Blogparade geschrieben hast. Du sprichst einen sehr wichtigen Punkt an, der bisher noch in keinem Artikel erwähnt wurde: Die Gefahr, dass wir aufgrund unseres Medienkonsums falsche Vorstellungen darüber entwickelt haben, was möglich ist und wie schnell dieses Ziele erreicht werden können.

    Ich wünsche dir und deinem Blog alles Gute für 2016,
    Viele Grüße,
    Jan

  2. Danke Jan,

    freut mich, dass ich etwas zu der Blogparade beitragen konnte.
    Dir und deinem Blog natürlich auch alles Gute.

    Liebe Grüße
    Dario

  3. Hey Dario,

    auch von mir einen herzlichen Dank für deine Teilnahme an der Blogparade.

    Ich muss Jan zustimmen und auch den Punkt aufgreifen, dass wir nicht sehen, wie jemand auch scheiterte. Aber es ist doch eigentlich genau DAS, wovon wir am meisten lernen können. Indem wir sehen, wie andere mit Probleme umgingen und soe gelöst haben, können wir das für uns adaptieren. Und vielleicht führt auch diese vezerrte Wahrnehmung von „Erfolg auf Anhieb“ dazu, dass viele Menschen so eine niedrige Frustrationstoleranz haben.

    Das Buch vn Daniel Coyle habe ich auch gelesen. Ziemlich gut. Aber sag, von wem ist der Begriff „Painperiod“? In dem Zusammenhang kann ich dir übrigens „The Dip“ von Seth Godin empfehlen. Total tolles Buch, worum es um die Frage geht, wann man aufgibt und wann man dranbleibt! 🙂

    Lg, Yasemin aka weltenbewegerin.

    • Hi Yasmin,

      genau das ist es, man kann von Erfolg und Misserfolgen lernen, man muss sie nur sehen 🙂

      Painperiod benutzt man im Englischen, wenn man stagniert bis man besser wird. Ich finde dafür gibt es keinen guten deutschen Begriff.

      Liebe Grüße
      Dario

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here