Diesen kleinen Gedanken-Trick solltest du kennen

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Wie oft hast du schon Schilder wie: „Nicht anfassen – Frisch gestrichen“ oder „Rasen nicht betreten“ gesehen und genau das gemacht, was verboten war?

Wenn ich so über mich nachdenke, kann ich einfach nicht anders. Ich muss den Rasen betreten und die frisch gestrichene Fläche anfassen. (Vielleicht bin ich aber auch nur kindisch)

Denk nicht an den blauen Hund.

Ich habe doch gesagt, du sollst nicht an den blauen Hund denken!

Mit Sicherheit hast du an den blauen Hund gedacht oder? Das ist eine wichtige Erkenntnis über unser Verhalten.

 

Wie du dein Verhalten beeinflusst hast

Sicherlich hast du schon öfter zu dir gesagt: „Vermassel das bloß nicht“, „schau da nicht runter“ oder „ich will nicht schlecht sein“

Mit der Erkenntnis aus dem ersten Teil, was glaubst du wird passieren? Genau, du wirst es vermasseln, runter schauen oder schlecht sein.

Warum ist das so? Das hat zwei Gründe. Der erste Grund ist, dass dein Gehirn das Wort nicht, bzw. Verneinungen nicht kennt. Das heißt, „schau da nicht runter“ heißt eigentlich, „schau da runter“. Der zweite Grund ist, dass wir Menschen in Bildern denken. Unser Gehirn ist ziemlich gut darin, sich Dinge vorzustellen. Du bist also gedanklich schon alle Schreckensszenarien durchgegangen und hast sie bildlich vor dir gesehen.

Du siehst vor deinem geistigen Auge, wie du unvorsichtig bist, also wirst du irgendetwas Gefährliches machen.

Eine Folge von dieser Vorstellung ist, dass du verkrampfst. In Situation, in denen du schnell reagieren musst oder denken musst, ist verkrampfen kontra produktiv. Also die perfekte Voraussetzung, um etwas zu vermasseln

 

Ändere deinen inneren Monolog

Was ist, wenn du „ich will nicht schlecht sein“ in „ich will gut sein“ änderst?

Es passiert das Gleiche, wie wenn ich zu dir sage, „denke an den blauen Hund“ anstatt „denke nicht an den blauen Hund“. In beiden Fällen hast du an den Hund gedacht.

Wenn wir das auf unser Beispiel ummünzen bedeutet das, dass du daran denkst, wie du gut bist. Du siehst vor deinem geistigen Auge, wie du eine gute Leistung ablieferst.

Wenn du dir die ganze Zeit sagst: „ich möchte nicht“ und darüber nachdenkst, was du alles nicht willst, wirst du genau das bekommen.

Wenn du dagegen sagst: „ich möchte“ und über all die Dinge nachdenkst, die du haben möchtest, dann ist genau das, was du bekommst.

 

Probiere es mal aus! Mich würde interessieren, wie deine Erfahrungen mit dieser Methode sind. Hat es dir geholfen? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

 

Liebe Grüße

Dario Reis

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