Hilfe ich bin faul – Hier ist die Lösung

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In diesem Artikel geht es darum, was man gegen faul sein machen kann

Hilfe ich bin faul – hier ist die Lösung

Fast jeder von uns kennt das Gefühl, dass man gerade etwas Bestimmtes machen sollte, aber viel lieber setzen wir uns vor den TV oder auf die Couch und sind faul. Vielleicht ist es auch jetzt so, dass du im Internet surfst, obwohl du etwas zu erledigen hättest. Stattdessen bist du auf diesem Artikel gelandet.

In meiner Schulzeit ist es oft vorgekommen, dass ich nach der Schule im Internet gesurft habe oder mich vor den Fernseher gesetzt habe. Das war ein Fehler. Nach einer halben Stunde vor der Flimmerkiste habe ich gedacht: „Du fängst gleich an, nur noch bis zu Werbung.“ Nach der Werbung habe ich natürlich nicht das gemacht, was ich tun sollte, sondern bin auf der Couch geblieben. Das Problem hatte ich bald nicht nur nach der Schule, sondern immer häufiger in anderen alltäglichen Situationen. Ich war antriebslos und tat nur das absolut Notwendigste.
Vielleicht kennst du das auch? Dann hab ich eine gute Nachricht für dich: Faulheit ist nicht generell schlecht. Es kann auch mal schön seinen einen ganzen Tag rum zu lümmeln und nichts zu tun. Es ist sogar nötig, sich zu entspannen, damit der Körper nicht ständig unter Strom steht. Das Entscheidende ist, dass man das nicht ständig macht und unser Alltag davon beeinflusst wird.

Warum uns Faulheit stört

Faul sein stört uns, weil wir das Gefühl haben etwas zu verpassen bzw. etwas Bestimmtes tun zu müssen, es aber nicht machen. Wir fühlen uns machtlos. In dieser Stimmung, haben wir den Eindruck, dass wir nichts gegen unsere Untätigkeit unternehmen können. Das stimmt so nicht. Wir können etwas dagegen tun!

Die gute Nachricht zuerst. Faulheit ist eine Gewohnheit. Wie alle Gewohnheiten lässt sich auch diese ändern. Das schlechte ist, Gewohnheiten zu ändern dauert lange. Wenn man es dann endlich geschafft hat, freut man sich darüber umso mehr. Es lohnt sich also der Faulheit den Kampf anzusagen, denn die Belohnung ist es allemal wert.

Um die Faulheit zu besiegen ist es wichtig zu wissen, woher sie kommt. Es gibt zwei Dinge die Menschen motivieren. Das sind zum einen positive Reize, wie Freude etc. und zum anderen das Vermeiden von Schmerzen bzw. unangenehmen Situationen. Der stärkere Motivator ist der Letztere.

Bei den meisten Menschen ist die Angst vor Verlust größer, als die Freude über Gewinn oder Wachstum. Was würde dich mehr antreiben: Jemanden davon abhalten eventuell deine 100000€ die du in den letzten drei Jahren gespart hast zu stehlen oder die nächsten 100000€ in drei Jahren zu verdienen? Die meisten würden wesentlich härter arbeiten, um das was sie besitzen zu behalten, als das nötige Risiko auf sich zu nehmen um das zu bekommen, was sie wirklich vom Leben wollen.

Die Faulheit besiegen

Wie kann man mit diesem Wissen die Faulheit besiegen? Man hat immer zwei Möglichkeiten: Faul sein oder aktiv werden. Wenn man sich für das faul sein entscheidet, vermeidet man unterbewusst Schmerzen. Meistens sind es nicht körperliche Schmerzen, sondern unangenehme Situationen, denen man aus dem Weg gehen möchte. Das ist der wahre Grund, für die Faulheit. Kurzfristig macht das Sinn. Wir gehen Stress aus dem Weg und belasten unseren Körper und Psyche nicht unnötig. Langfristig wirkt sich so ein Verhalten schlecht auf uns aus. Denn am Ende haben wir umso mehr Stress und eventuell auch Verlust hinzunehmen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er die kurzfristige Lösung der langfristigen vorzieht.

Ein glückliches Leben ist etwas langfristiges, dauerhaftes. Deswegen konzentrieren wir uns auf die langfristige Lösung unseres Problems(verlinken).

Um aktiv zu werden muss das Verhältnis umgekehrt werden. Faul sein darf nicht länger dafür genutzt werden, um etwas Unangenehmes zu vermeiden. Es muss selber unangenehm werden und „Schmerzen“ verursachen. Genau Dasselbe gilt für das Aktiv werden. Es muss mit Freude verbunden werden und nicht mehr mit „Schmerzen“. So hast du zwei Motivationen, die dich in eine Richtung ziehen. Nämlich in die Richtung des aktiv Werdens. Das Vermeiden von „Schmerzen“ und die Freuden arbeiten jetzt für dich und nicht mehr gegeneinander. Das ist das, was wir wollen.

Wie Freude und Schmerzen für dich arbeiten

Das erreichst du, indem du dir aufzeigst, was du durch die Faulheit alles aufgibst. Allein die Vorstellung muss schon so unangenehm für dich sein, dass du am liebsten gleich etwas ändern willst. Wenn du z.B. etwas für deine Gesundheit tun willst und dich nicht aufraffen kannst die nötigen Schritte zu unternehmen, mache folgendes: Überlege dir, was für eine Auswirkung das Nichtstun kurz-, mittel- und langfristig auf dich hat. Du fühlst dich beispielsweise schlapp, bist lustlos, hast keine Energie mehr, wirst krank und leidest. Willst du das? Nein! Wie du siehst, habe ich hier Beispiele aus meiner Perspektive aufgelistet, die ich vermeiden will. Nun bist du an der Reihe. Was hast du dir vorgenommen und welche Folgen hat es wenn du dies nicht erreichst? Wichtig dabei ist, dass die Vorstellung der Auswirkungen für dich extrem unangenehm sein müssen.

 

Das kannst du noch weiterspinnen und überlegen welche positiven Effekte deine Aktivität mit sich bringt. Wenn du etwas für deine Gesundheit machst fühlst du dich gut, bist ausgeglichener, kannst das Leben genießen und wirst nicht so schnell krank.

Stell es dir vor

Was mir hilft sowohl die Schmerzen, als auch die Freuden besser zu spüren, ist meine Situation zu visualisieren. Ich stelle mir immer vor, wie ich das Schlechte mache (Ich stelle mir vor, wie ich krank im Bett liege, Fieber habe und mich richtig beschissen fühle) und wie ich das Gute mache (Ich fühle mich fit, und mach das, was mir Spaß macht z.B Skifahren) und was diese Handlungen jeweils für Auswirkungen haben. Diese Auswirkungen habe ich ganz genau vor meinem inneren Auge. Das hilft mir meistens aktiv zu werden.

Mit der Zeit merkst du, wie es dir immer leichter fällt, deiner Faulheit in den A**** zu treten und du nimmst immer mehr Fahrt auf. Glaub mir – ein echt tolles Gefühl.

Wenn du es mal nicht schaffst dich aufzuraffen – mach dich nicht fertig. Jeder ist mal faul und hat keine Energie. Akzeptiere es und freue dich auf den nächsten Tag, an dem du es besser machen wirst.

Das ist meine Methode, wie ich mit der Faulheit umgehe. Was hältst du davon und wie besiegst du deinen inneren Schweinehund? Ich freue mich über Kommentare.

 

Grüße

Dario

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