Lerne Dinge zu lieben, die du nicht magst

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In diesem Post geht es darum, wie du unangenehme Situationen lernst zu lieben.

Lerne Dinge zu lieben, die du nicht magst

Kennst du das: Du bist in einer Situation, die du nicht ändern kannst, die dich nervt, du aber dennoch durch musst. Sei es, dass du für die nächsten 6 Monate in einer Abteilung arbeiten musst, die dir nicht zusagt oder das du in der Schule bzw. im Studium ein Fach hast, das du überhaupt nicht magst. Kurzum, du musst für einen längeren Zeitraum etwas machen, was dir keinen Spaß macht.

Du kannst dich da durch quälen, dich darüber aufregen und die Situation damit schlimmer für dich machen, oder du kannst lernen, wie du Spaß an der Sache bekommst.

Wie funktioniert das?

Stell dir die Frage, was dein größeres Ziel ist. Welche Vorteile bringt es dir, wenn du deine Aufgabe erledigt hast? Du kannst dir das anhand irgendeiner Situation durchdenken. Ich nehme jetzt das Beispiel Studium. Angenommen du bist in deinem Traumstudium. Auch dort wirst du irgendwann auf ein Fach treffen, welches du überhaupt nicht magst. Vielleicht hast du dir früher eingeredet, dass du das Fach eh nie wieder brauchst und somit einen inneren Widerstand dagegen aufgebaut. Frag dich das nächste Mal, was es dir bringt, wenn du das Fach erfolgreich beendest. Warum machst du das Modul?

Eine Antwort könnte folgendermaßen aussehen: Dieses verdammte Modul ist notwendig, weil es nun mal zu deinem Studium gehört. Nur wenn du das Modul bestehst, kannst du dein Studium beenden, deinen Traumjob bekommen, auf Reisen gehen, das Leben leben, von dem du träumst etc. DAS ist der motivierende Grund, warum du das Modul zumindest verstehen und irgendwie durch kommen musst.

Jedes Mal, wenn du dich an das Modul setzt musst du dir diese Frage stellen: „Warum mache ich das?“, „Was habe ich davon, wenn ich XY geschafft habe?“ Irgendwann glaubt dein Gehirn, dass nach dem du XY gemeistert hast, jetzt die Belohnung bekommt. Nämlich das abgeschlossene Studium, deinen Traumjob, was auch immer.

Tipp: Es hilft, wenn du dich fragst, was du aus der Situation für dein Leben lernen kannst und dich darüber freust, dass du jetzt wieder etwas lernen darfst.

So bin ich im Studium durch einige Fächer gekommen, die ich gar nicht mochte. In einigen bin ich sogar richtig gut geworden. Manche mache ich mittlerweile gerne. Diese Methode funktioniert nicht auf Anhieb. Du musst dir diese Frage immer wieder stellen. Jedes Mal, wenn du daran arbeitest. Irgendwann klappt es.

Noch ein kleiner Hinweis. Der Grund (in diesem Beispiel das erfolgreiche Beenden des Studiums) weswegen du deine lästige Aufgabe durchziehen musst, muss dich motivieren. Du musst zu 110% dahinter stehen. Nur dann funktioniert mein Tipp. Jedes Mal wenn du dich an deine Aufgabe setzt, sage dir innerlich: „Juhuuu jedes Mal, wenn ich mich diesem Problem stelle, komme ich meinem Ziel ein Stück näher.“

 

Grüße

 

Dario

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