Roundup Post von Max Green, Adios-Angst und Vernünftig-leben

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Blogpost

Der  heutige Post ist etwas anders als sonst. Ich habe mehrere Blogger und Youtuber kontaktiert, um ihnen eine Frage zu stellen. Diese Frage ist denke ich für viele Leute interessant, die etwas in ihrem Leben ändern wollen.

Wann hast du entschlossen, dass sich etwas in deinem Leben ändern muss? Wie hast du die Änderungen durchgesetzt?

Max von Max GREEN

Ich heiße Max vom Kanal „Max Green“ auf YouTube, ich bin 30 Jahre alt und ursprünglich Berliner. Bin also´ne „Berliner Schnauze“ und vor etwa 3 Jahren nach Brandenburg, etwas mehr ins Grüne gezogen.
 
Um auf deine Frage einzugehen Dario. Natürlich gab es bei mir ein Schlüsselmoment, der mich schließlich aus meinem regulären Alltag gerissen hat.
Ein normaler Leser wird jetzt vielleicht nicht verstehen, wie sich ein normales Stadtkind zu einem Landei entwickeln kann. Aber es ist möglich. Denn seitdem ich in Brandenburg wohnhaft bin – was übrigens keine Voraussetzung ist, sein Leben nachhaltiger zu gestalten – beschäftige ich mich immer mehr mit dem Thema Natur, bin u. a. auch mit Freunden in der Natur unterwegs und nächtige dort auch ohne Zelt.
 
Nun, was am Ende wesentlich interessanter ist, ist  der Rattenschwanz, der an diesem Hobby dran hängt. Denn wenn man anfängt, gewisse Dinge in seinem Alltag zu hinterfragen, dann stellt man fest, dass vieles aus der Bahn läuft und häufig durch uns selbst verschuldet ist. Beispielsweise die fatale Umweltverschmutzung, die falsche Ernährung bedingt durch eine immer schlechtere Qualität unserer Lebensmittel, der fehlende Sport im Alltag, und und und. Ich könnte noch 1000 weitere Beispiele nennen.
 
Die Natur selbst hat mich am Ende dazu gebracht, mich intensiver mit dem Thema Selbstversorgung, Gesundheit, Nachhaltigkeit, aber auch weniger Plastik im Alltag einzusetzen zu beschäftigen.
 
Heute kann ich mit absoluter Überzeugung sagen: ich bin reicher, fitter, gesünder als je zuvor. Obwohl ich früher als echtes Stadtkind der Meinung war, das alternativ denkende Menschen die eigentlich „Verrückten“ in unserer Gesellschaft sind.
 
Tja, falsch gedacht! Heute kann ich jedem empfehlen, die Dinge in unserem Alltag zu hinterfragen und in jedem falle neugierig zu sein! Man muss aus seiner Komfortzone raus, man muss Lust auf Neues haben. Und ganz wichtig, man selbst muss verstehen, das es keinen anderen Weg gibt, um die Tiere, die Umwelt und am Ende auch die eigene Gesundheit zu wahren.
 
Wer Interesse hat, kann sich gerne weitere Inspirationen & Tipps für den Alltag auf meinem Youtube Kanal „Max GREEN“ holen
 

 

Max GREEN, 30 Jahre alt, ursprünglich Berliner, der sich seit seinem Umzug ins Grüne nach Brandenburg intensiv mit dem Thema Natur-Touren, einer nachhaltigen und gesunden Lebensweise und weniger Plastik im Alltag einzusetzen beschäftigt und nebenbei sein eigens Obst und Gemüse anbaut und sich so zum Teil selbst versorgt.
 
Am Ende geht es um Inspirationen und Anregungen für jedermann von jung bis alt, von reich bis arm, für schwarz oder weiß, um am Ende für eine kleine positive Veränderung für die Tiere, die Umwelt und für uns selbst zu sorgen.
 
Hier geht es zu seinem Youtube Kanal

Mischa von Adios-Angst

Das kann ich sogar ganz genau sagen: Am Morgen des 17. April 2013. Nach Monaten mit heftigsten Panikattacken und einer schlaflosen Nacht lag ich im Bett und habe gemerkt: Es geht nicht mehr. Kompletter Zusammenbruch. Ich war mir sogar sicher, dass ich in meinem gesamten Leben keinen einzigen Tag mehr würde arbeiten können. Obwohl es mir an dem Tag so dreckig ging wie nie zuvor und mir der Arzt eine Beruhigungsspritze verpassen musste, damit ich irgendwie zur Ruhe komme, spürte ich, dass mein Leben in der bisherigen Form gescheitert war. Der erste wichtige Schritt war, dass ich mich entgegen dem Anraten der Ärzte in eine psychosomatische Akutklinik einweisen ließ. Dort lautete mein Motto: „Das ist deine letzte Chance. Nutze sie!“ Schließlich hatte ich zuvor schon mehr als 20 Jahre lang unter Panik und Depressionen gelitten. Konkret hieß das, dass ich mich endlich komplett geöffnet und schonungslos über alle Themen geredet habe, die mich all die Jahre heruntergezogen haben. In der geschützten Umgebung der Klinik habe ich gelernt, mich meinen Ängsten zu stellen, nicht mehr zu kneifen, mich jeden Tag draußen zu bewegen, Entspannungstechniken anzuwenden und vor allem: dass mir mein Redakteursjob nicht gut tut. Nachdem ich glasklar erkannt hatte, was mir weiterhilft und was schlecht für mich ist, fielen mir die Änderungen nicht schwer. Ich habe mir dabei immer gesagt: „Egal, was kommt. Alles wird besser, als es vorher war.“ Die geistige Freiheit, mein Wohl über alles andere zu stellen, hat mich durch diese Zeit getragen. Es würden den Rahmen hier sprengen, wenn ich beschreiben würde, welche krassen Änderungen ich alle vorgenommen habe. Wer mag, kann es gerne in diesem Artikel (http://www.adios-angst.de/mein-zweiter-geburtstag/) nachlesen. Zusammengefasst: Änderungen durchzusetzen ist einfach. Dazu gehört allerdings der Mut, auf sein Herz zu hören und konsequent nur noch die Dinge zu machen, die einem gut tun. Das kann einem niemand abnehmen …

Mischa litt jahrelang unter Depressionen und Panikattacken. Auf seinem Blog Adios-Angst schreibt er, wie es ihm in dieser Zeit ging, was er dagegen unternommen hat und schreibt über das Leben nach der Zeit der Panikattacken. Dabei geht es um Themen wie Reisen und wie man das Leben mutig anpackt, um es in vollen Zügen zu genießen.
Ein sehr empfehlenswerter Blog: Zum Blog

Norman von Vernünftig-leben

Was ich in meinem Leben verändert habe

Eine sehr wichtige und vor allem bewusste Veränderung in meinem Leben war ein kompletter Richtungswechsel, was meine berufliche Laufbahn betraf. Unter anderem brach ich im Zuge dieser Veränderung mein Studium des Vermessungswesens ab, in dem ich durch ein Stipendium gefördert wurde und mit einem Eins-komma-irgendwas-Durchschnitt zu den Besten Studenten des Faches zählte. O_O Wenn du jetzt ungefähr so schaust, ist das keine große Überraschung für mich. Auch viele Menschen um mich herum haben mich in etwa so angeschaut und sich gefragt, ob ich noch alle Latten am Zaun habe. Aber es gab eben etwas, das mich an dieser ganzen Situation extrem störte und deshalb musste ich es ändern:

Warum ich etwas ändern musste

Der Anlass und Motor, der mich dabei angetrieben hat, war Unzufriedenheit. Ich hatte ständig das Gefühl, als würde ich irgendwie an meinem eigenen Leben „vorbei“ leben. Als könnte ich mich nie um die „wirklich wichtigen Dinge“ im Leben kümmern. Wenn ich Studienaufgaben erledigte, hatte ich immer das Gefühl, meine Zeit zu verschwenden und wenn ich mal nichts gemacht hatte, hatte ich immer ein schlechtes Gewissen all den Leuten gegenüber, die doch so viel von mir erwarteten – inklusive mir selbst. Heute weiß ich, dass das ganz einfach daran lag, dass ich mein Leben viel zu sehr an den Erwartungen und Werten der anderen (Freunden, Familie, Gesellschaft…) ausgerichtet hatte und überhaupt nicht an meinen eigenen Ansprüchen. Der Beginn meiner Veränderung war der Moment, als ich das realisierte:

Wie ich den Grund für mein Leiden herausfand

Auf der Suche nach einem Mittel gegen meine Unzufriedenheit stieß ich irgendwann auf eine Methode, die den Stein bei mir endgültig ins Rollen gebracht hat: Stelle fest, wie das Leben aussieht, das du führen möchtest und in welchen Bereichen dein aktuelles Leben davon abweicht. Klingt zunächst ganz simpel, aber genau das herauszufinden war ja mein Problem. Aber diese Methode brachte mich auf eine Idee: Da ich ein sehr analytischer Typ bin, habe ich mein Leben „statistisch“ ausgewertet. Im Grunde habe ich eine Auflistung von all den Dingen gemacht, die zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben eine kleinere oder größere Rolle spielten. Das waren Dinge wie Freiheit, Gelassenheit, Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung, Gesundheit, Ansehen, Erfolg, Sicherheit und einige mehr. Dann habe ich mich gefragt, wie wichtig mir jedes einzelne dieser Dinge in meinem Leben ist und ihm einen Sollwert zugewiesen. Beispielsweise eine Zehn für Freiheit. Danach habe ich mich gefragt, wie sehr jedes einzelne dieser Dinge tatsächlich in meinem Leben erfüllt wird und ihm einen Istwert zugewiesen. Für Freiheit zum Beispiel eine Zwei. Du merkst schon, dass der ausschlaggebende Punkt die Differenz der beiden Werte ist. Um nun eine aussagekräftige Antwort zu bekommen, habe ich mir das Ergebnis als Grafik dargestellt… und ich war entsetzt! So sah diese Grafik damals in etwa aus (Grün mein Leben, wie ich es mir wünschte und blau mein Leben, so wie es sich anfühlte):mein-leben-vor-der-veraenderung Das „Bild meines Lebens“ zeigte mir eindeutig, dass ich Bereiche in meinem Leben auszufüllen versuchte, in denen ich kaum ein eigenes Bedürfnis nach Erfüllung hatte und dadurch andere Bereiche, die mir selbst viel wichtiger waren, total vernachlässigte. Diese Erkenntnis „blau auf grün“ vor mir zu sehen war ein regelrechter Weckruf. Ich wusste nun ganz genau, woher die Zerrissenheit kam, die ich fühlte. Ich sah ganz genau die Bereiche, die meine Energie regelrecht auffraßen. Ich pinnte mir die Grafik an meinen Kleiderschrank im Schlafzimmer und erinnerte mich damit täglich (morgens und abends) an diesen Missstand. So blieb mir irgendwann gar keine andere Wahl mehr, als mein Leben endlich neu auszurichten:

Wie ich mein Leben verändert habe

Ich nahm mir zunächst mal eine Auszeit (ein Urlaubssemester) von meinem Studium, das viel zu viel Zeit in Anspruch nahm und vor allem die Bereiche in meinem Leben ausfüllte, die mir selbst gar nicht so wichtig waren. Außerdem nahm es mir ohnehin durch die ständige Beschäftigung die Möglichkeit, meine Situation wirklich objektiv reflektieren zu können. In dieser Zeit konnte ich mich auch endlich zum ersten Mal ausgiebig all den Dingen widmen, die mir selbst wirklich wichtig waren (oben grün) und die ich zuvor immer vernachlässigt hatte. Das war erst mal so eine Art Ausstieg auf Probe, aber das habe ich auch gebraucht, um Klarheit zu gewinnen. Die Zeit war toll und hat mich in meiner Entscheidung nur bestätigt:

Was dabei herausgekommen ist

Ich habe gemerkt, dass mir all das, worin ich nun nicht mehr investierte, gar nicht fehlte und ich viel glücklicher und zufriedener als vorher war. All die Zeit und Energie, die ich dadurch übrig hatte, konnte ich in mein „Wunschleben“ investieren. Ich begann regelmäßig Sport zu treiben, zu meditieren und beschäftigte mich intensiver mit mir selbst und meinem Blog. Mein Studium und meine verheißungsvolle berufliche Laufbahn hängte ich dann kurze Zeit später endgültig an den Nagel. Das Ergebnis dieser immer fortwährenden Veränderung sieht bei mir momentan so aus: mein-leben-nach-der-veraenderung Ja, es gibt immer noch kleinere Abweichungen, aber die darf und muss es auch geben. Denn wenn alles perfekt wäre, gäbe es keinen Anlass mehr zur Veränderung und dann würde das Leben still stehen. Aber worauf es hier ankommt ist die viel bessere Übereinstimmung zwischen Wunsch und Erfüllung. Und genauso passend wie es aussieht, fühlt es sich auch für mich an!

Was du nun davon hast

Weil diese Methode so wahnsinnig gut für mich funktioniert hat und im Prinzip für jeden anwendbar ist, egal wie individuell sein Problem auch sein mag, habe ich mich dazu entschlossen, daraus einen Online-Test zu entwickeln: In etwa 10 Minuten bekommst du damit die Erkenntnisse über dein Leben für die ich Monate und sogar Jahre brauchte. Neben der grafischen Darstellung enthält das Ergebnis auch eine individuelle persönliche Auswertung, die auf Mögliche Ursachen hinweist und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Hier sind all meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen Jahre eingeflossen. Wenn du auch mit etwas in deinem Leben unzufrieden bist, lade ich dich herzlich dazu ein, dir mit meinem kostenlosen Test Klarheit zu verschaffen und die Veränderung anzugehen: Jetzt weiter zum Lebens-Test Damit bekommst du die nötige Klarheit über mögliche Missstände in deinem Leben. Was dann noch fehlt, ist der Mut, den Stier bei den Hörnern zu packen. Den wünsche ich dir und vielleicht überkommt er dich ja beim Lesen unserer inspirierenden Geschichten!

Norman hilft Menschen dabei, ein erfülltes Leben zu führen, das sich gut anfühlt und in dem es nichts zu bereuen gibt. Auf seinem Blog vernuenftig-leben.de erklärt er dir Schritt für Schritt was du dazu brauchst. Außerdem kannst du dir dort sein kostenloses eBook „Weisheiten des Flusses“ herunterladen, in dem er seine wichtigsten Erkenntnisse anschaulich zusammengefasst hat.

2 KOMMENTARE

  1. Hey Dario,

    danke für die Möglichkeit hier von meinen Erfahrungen berichten zu dürfen. Super, dass man gleich verschiedene Eindrücke und Inspirationen mitnehmen kann!

    LG Norman

    • Hi Norman,

      ja finde ich auch toll, dass man viele verschiedene Eindrücke und Schreibstile in einem Post hat.

      Liebe Grüße
      Dario

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