Setz dir Ziele und motivier dich so richtig!

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benedikt ahlfeld

Kennst du das Gefühl, dir ein Ziel gesetzt zu haben, aber irgendwann am Weg dorthin, die Motivation verloren zu haben? Du warst von deinem Ziel so überzeugt und hoch motiviert und dennoch ist die Motivation irgendwann auf der Strecke geblieben. Du kannst dir die schönsten Ziele setzen, fehlt es dir aber am Wollen, also an der Motivation dahinter, wirst du es nicht schaffen, dein Ziel zu erreichen. Was ist passiert und was hat sich in dir verändert? Und noch viel wichtiger, was kannst du unternehmen, um neu motiviert wieder voll durchzustarten.

So kannst du an deiner Motivation arbeiten

Fehlende Motivation ist oft der Grund dafür, Ziele nicht erreichen zu können. Hast du dir ein Ziel gesetzt, dass von deiner Motivation nicht unterstützt wird, ist dir jedes Mittel der Ablenkung recht, um vom geplanten Weg abzukommen. Du machst zuerst Dinge, die gar nicht am Plan standen und schiebst dein eigentliches Ziel immer wieder vor dir her. Doch nicht nur dein Erfolg leidet unter deiner Herschieberitis, sondern auch deine persönliche Stimmung wird dadurch gedrückt.

  • Finde die Motivation aus deinen Zielen – Setzt du dir ein Ziel, musst du es dir von Anfang an gelingen, Motivatoren zu setzen auf die du immer wieder zurückgreifen kannst. Schreib dir daher dein Ziel auf und notier alle Vor- und Nachteile, die mit diesem Ziel verbunden sind. Nutze diese Vor- und Nachteile als deine Motivatoren, die dich dabei unterstützen sollen, dein Ziel zu erreichen. Hast du einmal das Gefühl, von deinem Ziel abzukommen, nimm dir deine Liste wieder zur Hand und erinnere dich daran, was du dadurch erreichen wolltest. So kannst du es schaffen, auch in schwierigen Situationen immer wieder zu deiner Ausgangsmotivation zurückzufinden und dir zu einem neuen Motivationsschub verhelfen.
  • Lebe nach deinem eigenen Standard – Setzt du dir Ziele, musst du dir überlegen, ob sie wirklich zu dir passen. Denn für ein Ziel, das nicht mit dir und deiner Einstellung im Einklang steht, fällt es dir schwerer dich zu motivieren. Überleg dir, wie dein perfektes Leben ausschaut und ob dich deine gesetzten Ziele dabei unterstützen es zu erreichen. Wo siehst du deine Prioritäten in deinem Leben? Stehen sie vielleicht in einem Konflikt mit deinen Zielen? Stimmen deine persönlichen Werte und Überzeugungen mit deinen Zielen überein, oder widersprechen sie sich? Hast du für dich ehrliche Antworten auf diese Fragen gefunden, dann nimm dir nochmals deine Zieleliste zur Hand und überleg dir, ob sie sich mit deinem Wunschleben nach eigenem Standard vereinen lassen. Überleg dir, welche Veränderungen an deiner Zielsetzung oder an dir selbst notwendig sind, um es dennoch schaffen zu können motiviert dein Ziel zu erreichen. Weichen Motivation und Ziel zu sehr von einander ab, kannst du es mit viel Anstrengung zwar schaffen, dein Ziel zu erreichen, aber dennoch wirst du danach nicht glücklicher sein als zuvor.
  • Was möchtest du wirklich? – Hör in dich hinein und überleg dir was du wirklich willst. Hast du deine Ziele wirklich auf deine Bedürfnisse ausgerichtet oder auf die Bedürfnisse anderer? Lern dadurch deine Ur-Motivation Deine Ur-Motivation ist jene Motivation, die sich schon immer tief in dir innen verbirgt. Setz dich mit dir selbst auseinander und locke diese Motivation aus dir heraus. Bei der Auseinandersetzung mit deinem Inneren können dich Methoden der NLP oder Hypnose dabei unterstützen, mehr von dir selbst zu erfahren. Hast du deine Ur-Motivation entdeckt, kannst du versuchen, all deine Ziele auf diese Ur-Motivation aufzubauen. Denn deine Ur-Motivation ist nicht nur eine Laune, sie ist nicht nur ein Trend, sondern sie ist die Basis für all das was du wirklich willst.
  • Setz dir Prioritäten – Vielen fällt es schwer, sich parallel auf mehrere Ziele gleichzeitig zu konzentrieren, da sich hinter jedem einzelnen Ziel eine andere Motivation versteckt. Aus diesem Grund ist es wichtig, nicht alles auf einmal erreichen zu wollen. Setz dir Prioritäten. Den größten Erfolg erreichst du, wenn du dich zu Beginn auf ein Ziel konzentrierst, dass bereits mit viel Motivation von deiner Seite begleitet wird. Dadurch kannst du es schaffen, das Ziel schneller zu erreichen, dein Selbstbewusstsein zu stärken und gleichzeitig deine Motivation bestätigen.
  • Belohn dich selbst – Nimm nichts für selbstverständlich und warte nicht darauf, dass dir ein anderer sagt, wie gut du doch bist. Viel wichtiger ist es, deine Erfolge selbst zu erkennen und sie zu feiern. Dabei muss es sich nicht, um große Dinge handeln. Bereits kleine Gesten von dir können dir helfen deine Motivation zu steigern. Gönn dir eine Auszeit, setz dich auf eine Gartenbank in die Sonne, geh zu deinem Lieblingsitaliener oder lies einfach ein Buch. Diese Zeit und diese bewussten Glücksmomente für dich, brauchst du, um deinen Kopf wieder freizubekommen. Du brauchst die Zeit, um dich von deinem erreichten Ziel zu lösen und neue Kraft zu tanken, um dich auf das nächste Ziel zu konzentrieren.

Fazit

Das erfolgreiche Erreichen deiner Ziele und die Motivation dahinter sind eng miteinander verbunden. Doch Motivation ist nicht etwas, das auf den Bäumen wächst. Motivation musst du finden und Motivation musst du erarbeiten. Motivation ist immer im engen Zusammenhang mit deiner persönlichen Organisation und deiner Einstellung zum Leben zu sehen. Versuch daher, in Zukunft bei deiner nächsten Zielsetzung bewusst eine bestimmte Motivation auszulösen. Eine Motivation, die dich dabei unterstützt, deine Ziele zu erreichen und sich mit deiner in dir verankerten Ur-Motivation vereinen lässt. So kannst du es schaffen, dich durch deine Ziele neu zu motivieren und gleichzeitig durch deine neu gewonnene Motivation deine Ziele schneller und einfacher erreichen.

Über den Autor: 

Benedikt Ahlfeld ist Trainer, Autor und Entscheidungsmacher. Er zeigt, wie man selbstbestimmte Entscheidungen trifft und damit seine volle innere Kraft nutzt. Besuche ihn auf www.BenediktAhlfeld.com und finde heraus, wie du dein Leben nach eigenem Standard gestalten kannst.

2 KOMMENTARE

  1. Danke für den Beitrag 🙂
    Ich kann das nur bestätigen. Die Motivation liefert erst den Grund, warum man sein Ziel erreichen will. Wenn ich nicht weiß, warum ich etwas tun soll, dann lasse ich es auch eher wieder.
    Weiß ich aber warum ich mein Ziel erreichen will, gebe ich alles dafür.
    Alles Liebe
    Anna

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