So steigerst du deine soziale Intelligenz

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Warum ist emotionale Intelligenz (EQ) so wichtig? Ich denke, du kennst mindestens eine Person, die extrem intelligent ist, aber keine Emotionen zulässt bzw. sich schwer tut mit ihnen umzugehen. Jemand wie Sheldon Cooper. Mit Sicherheit hast du aber auch schon extrem intelligente Leute getroffen, die so charismatisch sind, dass sie einen ganzen Saal voll mit Leuten unterhalten können.
Diese Intelligenz kannst du auch leicht erkennen, indem du dir ansiehst, was für Beziehungen die Person führt. Ob die Beziehungen nur oberflächlich sind oder, ob jemand tiefgründige Freundschaften hat.

Laut dem Autor Daniel Goleman haben Leute, die gerade intelligent genug sind, um auf eine Uni gehen zu können, aber eine hohe emotionale Intelligenz haben bessere Aussichten auf beruflichen Erfolg.

Wie kannst du deinen EQ auf dem Laufenden halten und ihn sogar noch verbessern?
Laut Daniel Goleman gibt es 5 Bereiche die Einfluss auf deinen EQ haben.

  1. Eigenwahrnehmung
  2. Emotionsmanagement
  3. Selbstmotivation
  4. Empathie
  5. Umgang mit Beziehungen

 

Wie du jeden dieser Punkte verbessern kannst, erfährst du jetzt.

 

Eigenwahrnehmung

Das erste Problem, was wir uns jetzt anschauen und deinem EQ schadet, ist die falsche Annahme, dass es einem besser geht, wenn man über seine Fehler gesprochen hat. Zu einem gewissen Punkt stimmt das. Denn während du das tust denkst du bewusst über deine Gefühle nach. Aber wenn du dich aufregst, schreist oder sogar ausrastest bringt dir das nichts. Du steigerst dich nur noch weiter rein.
Wenn aus deiner Trauer Wut wird, haben die meisten Menschen das Problem, dass sie nicht mehr klar denken können.

 

Emotionsmanagement

Grüble nicht so viel über Probleme nach. Suche dir Ablenkungen. Bei vielen Leuten ist der Kopf voll mit negativen Gedanken, die sie nicht ändern können. Suche dir Hobbys, lese Bücher oder treibe Sport, damit die negativen Gedanken nicht mehr so viel Platz in deinem Kopf einnehmen.
Es geht darum, dein Gehirn mit neuen Gedanken und Ideen zu füttern. Du musst nur motiviert genug sein, um das zu tun.

 

 

Selbstmotivation

Das hat viel mit Willenskraft zu tun und diese kannst du gut trainieren. Am leichtesten ist es, wenn du eine Leidenschaft hast.  Bei mir ist es das Skifahren. Ich arbeite viel, um mir diesen Sport leisten zu können und trainiere zusätzlich, um Verletzungen vorzubeugen. Das macht mir nicht immer Spaß. Dann muss ich mich mit meiner Willenskraft dazu zwingen. Das ist nicht immer leicht. Wenn ich dann aber Ski fahre weiß ich, dass es das wert war.

Prinzipiell kann man sagen, dass die meisten Menschen von 4 Dingen Motiviert werden.

 

Geld, Sex, Eigendynamik und Meisterschaft. Unter Geld fallen materielle Dinge. Sex steht für Beziehungen oder sexuelles Verlangen. Eigendynamik bedeutet, dass du die Freiheit hast, das zu tun, was du willst und du dich in einem stetigen Wachstum befindest. Für mich sind das mein YT-Kanal und mein Blog. Jeden Monat kommen mehr Leute auf mich zu, die meine Arbeit toll finden oder mit mir arbeiten wollen. Meisterschaft ist etwas, indem du besser bist, als die meisten anderen. Wenn du beispielsweise mit 10 Bällen gleichzeitig Jonglieren kannst oder ein enormes Wissen an Aktien hast.

Finde heraus, was dich von diesen 4 Punkten am meisten motiviert und nutze es zu deinem Vorteil.

 

Empathie

Das ist die Fähigkeit, sich in andere Personen hinein versetzen zu können und darauf entsprechend zu reagieren. Das ist besonders wichtig, wenn du andere Leute führen willst. Du musst wissen bzw. spüren wie und wann du andere abholen und motivieren kannst. Wie kannst du das lernen?

Rede mit vielen Leuten darüber, wie sie sich fühlen. Am Anfang ist es einfacher, wenn du das mit Personen machst, die du schon gut kennst. Normalerweise kann man sich in Leute, die einem näher stehen leichter hinein versetzen. Das erfordert Übung, aber mit der Zeit wirst du lernen, andere Menschen zu „lesen“.

 

Umgang mit Beziehungen

Das ist ein einfaches und gleichzeitig sehr kompliziertes Thema. Überlege mal, was  deine guten Beziehungen von normalen oder schlechten Beziehungen unterscheidet. In den meisten Fällen ist es ehrliches Interesse an deinem Gegenüber. Wenn gegenseitiges Interesse vorhanden ist, hilft man sich ohne zu fragen: „Was springt für mich dabei raus?“ dadurch entsteht eine Verbindung und Vertrauen. Vertrauen ist die Grundlage für jede gute Beziehung. Wenn du Interesse zeigst, wirst du merken, dass sich deine Beziehungen enorm verbessern werden.

Dario Reis

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