Vergleiche dich nicht mit Anderen

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Vergleiche
Vergleiche dich nicht mit Anderen, sondern vergleiche dich mit DIR

Vergleiche dich nicht mit Anderen

Ein Vergleich mit Anderen könnten so aussehen: „Der Kollege hat ein teures Auto, der Nachbar macht einen tollen Urlaub und der Studienkollege kommt spielend durch das Studium. Noch dazu posten alle „Freunde“ auf Facebook irgendwelche Bilder von tollen Aktivitäten. Während ich arbeiten oder lernen muss und keine Zeit habe, irgendwas schönes zu unternehmen. Überhaupt geht es allen viel besser als mir.“

Zugegeben, der Gedankengang ist etwas überspitzt dargestellt. Dennoch kennt sicherlich jeder das Problem, dass man neidisch auf Andere schielt oder sich mit ihnen vergleicht.

Das ist an sich nichts Schlechtes. Man kann sich von anderen abschauen, wie man etwas besser machen kann. Das Problem ist, dass wir das selten tun. Wir neigen dazu, bei anderen Leuten nur das Positive zu sehen, während wir nur das Negative bei uns sehen. Das bringt uns nichts und ist zudem ein unfairer Vergleich gegenüber uns selbst.

Wir vergessen dabei, dass die Menschen die wir beneiden sehr wahrscheinlich andere Probleme haben. Probleme, die wir nicht kennen. Eventuell haben sie sogar Probleme, die viel schlimmer als unsere sind. Das alles vergessen wir, wenn wir neidisch sind. Der Nachbar mit dem teuren Auto hat vielleicht nur wenig Freizeit und kann sich kaum mit seiner Familie beschäftigen. Der Studienkollege, der extrem schlau ist und somit gut durch das Studium kommt hat vielleicht keine sozialen Kompetenzen und daher wenig Freunde. Alles hat seine zwei Seiten.

Schön und gut, die anderen haben scheinbar doch nicht das makellose Leben, wie es scheint. Dennoch bringt es uns nichts, wenn wir uns vergleichen. Selbst wenn wir das Positive und das Negative sehen. Es ist viel wichtiger das zu sehen, was wir vergessen zu sehen.

Was ist das?

Wenn wir uns mit jemandem vergleichen, vergessen wir oft die wichtigste Variable in dieser Gleichung. Nämlich UNS

Häufig schätzen wir nicht das wert, was wir schon alles in unserem Leben geleistet und erreicht haben. Hierzu ein Beispiel, was ich oft in meinem Studentenalltag mitbekomme: Viele Studenten, selbst die mit einem guten Abschluss sagen, dass sie noch nichts in ihrem Leben erreicht haben. Deswegen machen sie sich fertig und sind deprimiert. Dabei stimmt das gar nicht. Denn sie vergessen, dass sie im Laufe ihres Studiums für viele Prüfung gelernt haben, Nächte durchgemacht haben, um ihre Arbeit noch rechtzeitig abzugeben und dass die meisten von ihnen mindestens ein Fach hatten, was ihnen schwer gefallen ist. Dennoch haben sie alle Prüfungen geschafft und alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. Ob es ihnen dabei leicht oder schwer fällt spielt keine Rolle. Sie haben es durchgezogen und das ist es, was zählt.

Wenn du auch dieses Problem kennst, lass jede unangenehme Situation oder Hindernis das du in deinem Leben hattest noch einmal Revue passieren. Erinnere dich, wie schwer es für dich war und wie du dich damals gefühlt hast. Trotz der Hindernisse hast du es geschafft. Wenn du dieses Problem wieder hättest, wie würdest du dem jetzt gegenüber stehen? Würde es dir jetzt leichter fallen?

Denke genau nach, eigentlich hast du schon recht viel erreicht oder? Das gilt natürlich nicht nur für ein Studium. Jeder Lebensabschnitt hat seine Herausforderungen, die du gemeistert hast.

Genau darum geht es. Wir sollten immer überlegen, was für Erfolge wir bereits hatten, was für Dinge wir erreicht haben, die nicht selbstverständlich sind. Daran sollten wir uns immer erinnern, wenn wir uns mit anderen vergleichen oder neidisch sind.

Oft stelle ich mir die Frage, was ich in diesem Jahr geschafft habe. Je länger ich darüber nachdenke während ich gedanklich zurückreise, desto mehr kleine und große Erfolge fallen mir ein. Wenn ich mich dann noch mit meinem ich vor zum Beispiel drei Jahre vergleiche, fällt mir auf, dass dieses alte ich die Dinge, die ich jetzt erreicht habe früher nicht geschafft oder sogar für unmöglich gehalten hätte. Es ist ein echt cooles Gefühl! Probiere das mal aus.

Vergleiche dich mit dir

Deswegen ist die einzige Person, mit der du dich vergleichen solltest du und niemand anderes. Mache dir das zur Gewohnheit. Es langt vollkommen, wenn du am Ende vom Monat folgendes machst: Frage dich, wo du vor fünf Wochen, einem halben Jahr, einem Jahr, drei Jahren etc. standest und vergleiche das mit deinem heutigen Ist-Zustand.

Zum Abschluss habe ich noch eine kleine Übung für dich, auf die ich auch in meinem kostenlosen eBook eingehe (einfach zum Newsletter anmelden). Sie dauert keine 5 Minuten. Du kannst sie sowohl gedanklich machen, als auch aufschreiben. Wobei ich Aufschreiben empfehle, da uns so Dinge häufig klarer sind, wenn wir sie vor uns sehen.

Übung: Schreib auf einen Zettel die Frage, ob du heute besser als gestern warst. Beantworte sie mit ja oder nein. Danach schreibst du auf, was du an dem Tag besser oder schlechter gemacht hast. Schreibe auch auf, warum es besser oder schlechter war. Die Übung kannst du noch erweitern, indem du ergänzt, was du morgen tun müsstest, damit der Tag ein kleines bisschen besser als heute wird. Wichtig bei der gesamten Übung ist, dass du dich nicht auf große Veränderungen oder Verbesserungen konzentrierst, sondern auf kleine. Denn die machen auf Dauer den Unterschied.

 

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Liebe Grüße

Dario

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