Ein Wort, das du vermeiden solltest, damit du glücklicher wirst

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Das Wort aber

Im deutschsprachigen Raum gibt es ein Wort, das wir sehr häufig benutzen, ohne genau darüber nach zudenken. Dabei sollten wir das öfter tun. Warum sollten wir es hinterfragen?  Weil dieses kleine Wort unser Glücklich Sein zu einem großen Teil mitbestimmt.

 

Warum ist „aber“ schlecht?

Wir nutzen das Wort „aber“ oft als Füllwort. Dabei ist es als solches gar nicht gut zu gebrauchen. Folgendes Beispiel: Du bist Student und hast den Tag erstmal damit begonnen dich mit deinen Freunden am See zu entspannen. Später erzählst du einem anderen Freund davon und der ist neidisch, dass du so einen coolen Tag hattest. Darauf antworten wir häufig: „Ja, es war cool aber ich muss später noch arbeiten.“

Das kleine Wörtchen „aber“ bewirkt, dass wir unseren schönen Tag runterspielen, obwohl unser Tag eigentlich super war. Es heißt so viel wie: „Mein Tag wäre gut, wenn ich nicht noch arbeiten müsste.“ Dabei sollten wir doch eigentlich dankbar für diesen schönen Tag sein und uns darüber freuen oder?

Es gibt auch andere Situationen. Wenn du beispielsweise etwas Besonderes in der Schule, Uni oder auf der Arbeit geleistet hast und dich jemand für deine gute Leistung lobt, sagen wir häufig: „Ja, aber ich hatte Hilfe“ oder „Ja, aber es war gar nicht so schwer“.

Was wir hier machen ist auch wieder, unsere Leistung zu schmälern. Warum machen wir das? Ein Grund ist, dass wir in unserer Gesellschaft zu Bescheidenheit erzogen werden. Denn Eigenlob stinkt bekanntlich. Wenn du aber wirklich etwas gut gemacht hast oder du so clever warst, dir den Tag so zu organisieren, dass du ein paar schöne Dinge machen konntest, dann steh dazu.

Der andere Grund,  weswegen wir „aber“ oft benutzen ist, dass uns negative Dinge stärker beschäftigen als gute. In dem Beispiel mit dem schönen Tag am See ist das die Arbeit. Was durch das „aber“ passiert ist, dass wir die Arbeit über den schönen Tag stellen. Also war es gefühlt gar kein guter Tag.

Was kannst du dagegen machen?

Das Wort „aber“ ist ziemlich fest in unserem Sprachgebrauch verankert und deswegen auch schwer raus zukriegen. Was du machen kannst ist, dass du das Wort „aber“ durch andere ersetzt.

„Es war cool am See und später muss ich noch arbeiten.“ Merkst du den Unterschied? Das Arbeiten ist jetzt nicht mehr, als eine Feststellung. Es ist keine Wertung mehr.

Du kannst „aber“ auch für deine Zwecke einsetzen indem du die Situation einfach umdrehst: „Ich muss noch arbeiten aber ich hatte einen coolen Tag am See.“ Hier schmälerst du das Negative, nämlich die Arbeit und setzt den schönen Tag auf eine höhere Stufe.

Das fühlt sich gleich viel besser an oder?

 

Lass mir ein Kommentar da, was du darüber denkst und teile den Artikel mit deinen Freunden, damit sie auch davon profitieren können.

 

Liebe Grüße

Dario Reis

2 KOMMENTARE

    • Danke für dein Kommentar Anna. Es sind wie so oft im Leben die kleinen Dinge, die einen großen Einfluss auf uns haben.

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